Max Kruse Racing performt beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring vor Rekordkulisse « Max Kruse Racing
Max Kruse Racing performt beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring vor Rekordkulisse

Das ADAC RAVENOL 24h‑Rennen Nürburgring 2026 bot Motorsport auf höchstem Niveau vor mehr als 350.000 Zuschauern – ein Wochenende, das in Erinnerung bleiben wird. Die 54. Ausgabe des Klassikers war geprägt von intensiven Positionskämpfen, herausfordernden Wetterbedingungen und emotionalen Momenten.

Inmitten dieses spektakulären Rennens zeigte Max Kruse Racing erneut eine starke Performance. Das Team aus Duisburg brachte drei VW Golf VIII GTI Clubsport 24h sowie zwei Audi R8 LMS GT3 Evo II an den Start und überzeugte mit einem Klassensieg, einem Podium und erstklassiger Teamleistung.

Die drei VW Golf VIII GTI Clubsport 24h starteten in zwei verschiedenen Klassen: In der SP3T ging die Startnummer 10 mit Matthias Wasel, Christoph Lenz, Jens Dralle und Teammitgründer Max Kruse ins Rennen. Das Quartett meisterte die Herausforderungen der Nordschleife souverän und sicherte sich am Ende einen starken vierten Platz in der Klasse.

In der SP4T starteten zwei weitere Golf VIII GTI Clubsport 24h: Die Startnummer 76 mit Timo Hochwind, Nico Otto, Fabian Vettel und Jonathan Mogotsi zeigte bis zu einem technischen Defekt eine vielversprechende Leistung, musste das Rennen jedoch vorzeitig beenden. Das Schwesterauto mit der Startnummer 50, pilotiert von Heiko Hammel, Johann Kristoffersson, Nico Otto und Benny Leuchter, wurde trotz zwischenzeitlicher technischer Hürden mit dem zweiten Platz innerhalb der Klasse belohnt.

Leuchter griff zudem gemeinsam mit den Brüdern Dominik und Marcel Fugel als auch Tom Coronel im Audi R8 LMS GT3 Evo II mit der Startnummer 75 ins Lenkrad. Nach einem starken Qualifying und einer ausgezeichneten Anfangsphase innerhalb des Rennens bedeutete ein Reifenschaden jedoch das vorzeitige Aus für das Fahrzeug.

Das Schwesterauto mit der Startnummer 19, besetzt mit Jan Jaap van Roon, Tom Coronel, Duncan Huisman und Christian Kohlhaas, blieb hingegen von größeren Zwischenfällen verschont. In der AT1‑Klasse, die durch den Einsatz alternativer Kraftstoffe geprägt ist, sicherte sich das Quartett den Klassensieg.

Leuchter resümiert: „Es war ein sehr anstrengendes und hartes Wochenende, das uns allen in den Knochen steckt. Ich bin sehr stolz auf das Team, was niemals aufgegeben und unermüdlich gearbeitet hat, um die Fahrzeuge während des Rennens wieder einsatzfähig zu machen. Wir sammeln nun unsere Kräfte und bereiten das nächste Rennevent vor. Wir möchten uns bei all unseren Partnern für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken und freuen uns 2027 erneut anzugreifen.“

Das nächste Event, bei dem Max Kruse Racing erneut drei Fahrzeuge an den Start bringen wird, ist der am Nürburgring ausgetragene VW Polo Cup am 30.-31.05.2026.

Fotos: Gruppe C Photography