| 15. Juli 2026 | Zurück zur Artikelübersicht » |

Die Hitzewelle in Europa machte auch vor dem vergangenen Wochenende im belgischen Zolder nicht Halt, als es für den Polo Cup Germany zur Saisonhalbzeit auf die Rennstrecke ging. Mit mehr als 35 Grad Außentemperatur erlebten Fahrer und Teams nach dem zuletzt verregneten und kalten Rennen 3 und 4 der Serie im Juni am Nürburgring ein Kontrastprogramm.
Für Max Kruse Racing gingen Franco Fahrbach (#10), Carlos Fahrbach (#11) und Luca Wieninger (#33) an den Start. Letzterer dominierte das erste Qualifying und sicherte sich sowohl die Pole-Position als auch eine beeindruckende Rundenzeit von 1:43:070. Im darauffolgenden 25-minütigen Rennen konnte sich Wieninger beim Start und nach der Safety-Car-Phase unter anderem gegen Teamkollege Franco Fahrbach behaupten und fuhr auf Platz 1.
Der bis dahin drittplatzierte F. Fahrbach erhielt unter gelber Flagge eine 5-Sekunden-Strafe und landete am Ende auf P4. Bruder Carlos Fahrbach beendete das Rennen auf P11, fuhr aber mit konstanter Pace bei den Top 10 der schnellsten Rundenzeiten mit.
Noch am Samstagabend ergriff Franco Fahrbach im zweiten Qualifying seine Chance und sicherte sich die Pole-Position. Wieninger erkämpfte sich P3, Carlos Fahrbach fuhr auf P11.
Der am Sonntagmorgen ausgetragene zweite Lauf hielt für C. Fahrbach am Ende eine Platzierung auf P8 bereit. Während Wieninger seine Position verteidigte und das Rennen auf P3 abschloss, büßte Franco Fahrbach zu Beginn eine Position ein, woraufhin ein packendes Kopf-an-Kopf-Duell über 25 Minuten folgte.
Mit einem knappen Rückstand von nur 0,455 Sekunden beendete Fahrbach das Rennen auf P2, konnte trotz des verpassten Sieges zusammen mit Wieninger das Doppelpodium feiern.
Der Sonntagnachmittag verlangte dem Starterfeld dann nochmal einiges ab. Bei steigenden Temperaturen ging es im dritten Qualifying als auch im darauffolgenden Rennen heiß her: Wieninger und F. Fahrbach verließen das Zeittraining auf P2 und P3, C. Fahrbach mit sehr guter Pace im starkumkämpften Feld auf P9.
Kaum schalteten die Startampeln im letzten Lauf auf grün, kam es zu einer teaminternen Berührung zwischen F. Fahrbach und Wieninger, worauf Letzterer weit zurückfiel, sich aber über die Renndistanz in einer beeindruckenden Aufholjagd zum Schluss P7 sicherte. F. Fahrbach schloss das Rennen erneut auf dem Podium ab und freute sich über P3.
Bruder Carlos machte durch eine sehr gute Pace vier Plätze gut und wurde mit P5 belohnt. Dazu berichtet er: „Mein Wochenende war sehr durchwachsen. Zwei Treffer an meinem Auto und Schwierigkeiten auf der Strecke spiegelten sich in den Ergebnissen der ersten beiden Läufe wider.
In Rennen drei war das Glück aber auf meiner Seite und ich konnte zeigen, dass ich den Speed der Spitze mitgehen kann.“ Bruder Franco resümiert: „Es war ein gutes Wochenende für uns und wir haben wichtige Punkte für die Meisterschaft gesammelt. Ein riesen Dank geht allen voran an das Team, was trotz der heißen Wetterbedingungen so unermüdlich gearbeitet und die Autos so gut vorbereitet hat.“
Luca Wieninger schließt sich an: „Die Mechaniker und das Team haben einen tollen Job gemacht, unsere Fahrzeuge waren perfekt eingestellt und ich bin persönlich mega happy mit einem Rennsieg und einem dritten Platz. Jetzt schauen wir auf das kommende Rennen und auf hoffentlich weitere Podiumsplätze.“
Für den Polo Cup Germany geht es jetzt in die Sommerpause, bevor es dann Ende September vom 25.-27.09.2026 am Lausitzring weitergeht.
Fotos: Gruppe C Photography
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