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Max Kruse Racing: Klassensiege beim NLS-Saisonhighlight

Vor vollbesetzten Tribünen und bei durchgehendem Sonnenschein bestritten Teams und Teilnehmer am vergangenen Wochenende das 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, was das siebte Nürburgring-Langstreckenserien Rennen des Jahres markierte.

Die Grüne Hölle begrüßte 132 Starter am Samstag, darunter 24 GT3-Fahrzeuge, von denen Max Kruse Racing gleich drei ins Rennen schickte. Die Audi R8 LMS GT3 Evo II des Duisburger Rennteams präsentierten sich alle in der alternativen Kraftstoffklasse AT 1 und zeigten beeindruckende Rundenzeiten.

Mit der Startnummer 11, die von Christoph Lenz, Christian Kohlhaas und Team-Debütant Finn Zulauf pilotiert wurde, sicherte sich das Trio nach sechs Stunden den Klassensieg und zudem eine Gesamtplatzierung auf Rang 15. Lenz hierzu: „Wir sind ein sauberes und gutes Rennen gefahren, mit einer cleveren Strategie. Ich habe an diesem Rennwochenende viel dazugelernt und konnte mich von Runde zu Runde steigern, obwohl das bei extrem viel Verkehr und vielen Code-60-Phasen nicht so einfach war. Ein besonderer Dank geht an das ganz Team für die top Vorbereitung des Autos und natürlich auch an Christian und Finn.“
Team- und Fahrerkollege Kohlhaas ergänzt: „Ich kann mich Christoph nur anschließen. Das Auto war sehr gut vorbereitet, ich habe mich mehr als wohlgefühlt und als ich für meinen Stint ins Auto gestiegen bin, war das Fahrzeug super platziert und ich konnte die Pace von den Teilnehmern um mich herum im Feld sehr gut mitgehen.“

Die Zweitplatzierten in der Klasse (#19), das niederländische Duo Tom Coronel und Jan Jaap van Roon, schlossen das Rennen auf dem 19. Gesamtplatz ab. Coronel hierzu „Dank der tollen Vorbereitung des Teams und dem erstklassigen Feedback des Fahrzeugs, was nicht zuletzt dank der guten Reifenkombination ermöglicht wurde, konnten wir schnell in die Kurven steuern und gleich zu Beginn die Lücken suchen, um mit einer konstant guten Pace am Ende in den Top 20 abzuschließen.“

Der dritte GT3-Boldie war ebenfalls mit einer guten Pace im Rennen vertreten, hatte jedoch bereits am Freitag mit Elektronikproblemen zu kämpfen, wie Benny Leuchter berichtet. „In Vorbereitung auf den Renntag hatten wir gedacht, das Problem gefunden zu haben, jedoch blieb dieses auch während des Rennens bestehen, sodass wir trotz zwischenzeitlichem fünften Gesamtrang nach etwas mehr als fünf Stunden das Fahrzeug vorzeitig abstellen mussten. Wir sind uns sicher, dass wir unter optimalen Bedingungen und ohne eine Berührung auf der Grand-Prix-Strecke mit einem anderen Fahrzeug sicherlich mit einem starken Ergebnis hätten abschließen können.“

Simon van Roon platzierte zusammen mit Rudy van Buren den Porsche Cayman GT4 (#990) innerhalb der Cup 3 Klasse auf Platz zehn von insgesamt 21 Startern. Eine stolze Leistung erbrachten auch die drei Nordschleifen-Debütanten des VW Polo Cups: Die Brüder Franco und Carlos Fahrbach als auch Luca Wieninger sammelten ihre ersten Erfahrungen im Permit-B-Fahrzeug (VW Golf VII GTI TCR) mit der Startnummer 819. Ihr Debüt krönten die drei am Ende mit einem Klassensieg in der SP3T. Benny Leuchter, der auch als Coach für die VW Polo Cup-Piloten fungiert, sei ebenfalls sehr stolz auf die drei Junioren.

Nun geht der Blick Richtung September – am 12.-13.09.2026 lädt die Eifel zum Doubleheader ein. Entsprechend werden am Samstag und Sonntag jeweils vier Rennstunden bestritten, bevor es dann für den VW Polo Cup zwei Wochen darauf zum Lausitzring geht (26-27.09.2026).

Fotos: Gruppe C Photography